30 Jahre BMW M1

Der Star trug ganz schlichtes Weiß: Als im Herbst 1978 der 64. Pariser Automobil Salon seine Pforten öffnete, kannten die Sportwagenfans nur ein Ziel – die Repräsentanz der BMW Motorsport GmbH. Dort stand ein superflaches, überaus dynamisch gezeichnetes Auto, das schon im Stand keinen Zweifel daran ließ, dass hier der schnellste Straßensportwagen Deutschlands stand: Der BMW M1, 1140 Millimeter hoch, 204 kW oder 277 PS stark und deutlich über 260 km/h schnell. Exakt 100 000 Mark kostete der Supersportwagen 1978.
Das intern als E26 bezeichnete Sportgerät, wurde praktisch vom Reißbrett her schon für Renneinsätze konzipiert. So entstand die berühmte Procar-Serie, die im Rahmen europäischer Formel 1 Grand Prix ausgetragen wurde. Berühmte Piloten wie Lauda, Piquet, Pironi, Jones und Regazzoni saßen am Volant des  in Rennversion bis zu 490 PS starken Boliden.
Derart präpariert umrundete Marc Surer beispielsweise mit einem Gruppe 4 BMW M1 die Nordschleife des Nürburgrings in 7.55,9 Minuten.  Ein Wert, der manchen Piloten selbst im Jahr 2008 noch Schweiß auf die Stirn treibt.


Happy Birthday M1.


Text + Foto: BSD