Die Kofferraumklappe ist wie bei manchen Konkurrenzmodellen
horizontal zweigeteilt. Das Unterteil kann bei Ausflügen ins Gelände als
Sitzbank zum "Umrüsten" auf Wanderschuhe genutzt werden. Oder um die
Füße vom Sand zu befreien, nach der Dünenwanderung. Sehr praktikabel ist die
Laderaumabdeckung, die sich in drei verschiedenen Positionen arretieren lässt.
So passen in den 3008 rund 432 Liter, nach einem kurzen Hebelzug, der die Sitze
umklappen lässt, können auf der ebenen Ladefläche gut 1.241 Liter verstaut
werden. Genug Platz für einen schönen Ausflug mit dem MTB in die Vulkaneifel.
Oder für das bequeme Einladen eines Kinderwagens.
Entspannt Ankommen ist die Maxime des Peugeot Crossover. Seine
Stärken liegen klar beim Fahrkomfort, besonders in der von uns gefahrenen
Version mit dem bewährten PSA 150 PS Common-Rail-Diesel. Er leistet 340 Nm
schon bei 2.000 Touren und fährt sich sehr geschmeidig.
In ist er 9,7 sec. erreicht er ohne merkbares Turboloch 100
km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h. Der Verbrauch ist
erfreulich niedrig, mit rund 6l Diesel ist er verkehrsgerecht zu bewegen.Alternativ werden auch zwei Benziner mit 120 und 156 PS
angeboten.
Fazit:
Die Doppel-Null in der Peugeot-Modellbezeichnung steht für ein
außergewöhnliches Fahrzeug(Konzept). Das ist der 3008 auf alle Fälle und er
punktet mit signifikanten Details. Das Gesamtkonzept ist gut, weist aber noch
Schwächen auf. Für junge Familien oder Outdoor-Aktivitäten begeisterte Pärchen,
ist der 3008, der bei 21.650 Euro startet, auf alle Fälle eine Alternative.
Text: TH / Fotos: NBZ
Der Testwagen wurde uns freundlicherweise von Peugeot
Deutschland zur Verfügung gestellt.
Info: www.peugeot.de