Buntes Treiben und illustre Besucher sind das Salz in der Suppe beim Goodwood Revival
Jeep Cherokee vor dem Landsitz des Earl of March

Die Dichte berühmter Rennfahrer-Recken ist nirgendwo so hoch wie hier. Ob Sir Stirling Moss, David Piper, Hans Hermann, Derek Bell, Richard Attwood, um nur einige zu nennen, sie treffen sich im „Racers Club“.

Wir stehen an der Boxengassenmauer und jubeln wie die rund 120.000 Besucher frenetisch den Protagonisten zu. Diese „old school“-Typen, die in Retro-Fahreranzügen mit Halbschale  in ihren Trommelbremsen-Boliden über die nasse Strecke jagen, ein Wahnsinn. Aber auch wir sind emotional so gepusht, dass wir gar nicht wahrnehmen, dass wir an einer Boxenmauer stehen die uns gerade mal bis zur Hüfte reicht. Ohne Fangzäune, im Prinzip an der ganzen Strecke ohne alles was heutzutage an modernen Strecken zu finden ist. Und dadurch eben dort kein wirkliches Oldtimergefühl aufkommen will, wenn man hinter einem 2005er Edelstahl-Fangzaun steht und der Pilot im Maserati Birdcage mit „hans“ sitzt.

Aber es ging alles gut, trotz einem heftigen Crash in der Schikane. Und für die, die es nicht wussten stehen überall Schilder mit der Auftschrift „Warning! Motorsport can be dangerous for your health“. Aha.

Die „best Lap“ von Jim Clark und Jackie Stewart aus dem Jahr 1965 hat auch heuer niemand unterboten. Grund genug für uns im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Nun müssen wir uns aber völlig reizüberflutet ins original fifties Style aufgebauten „Jeep Diner“ zurückziehen. Bei fetziger Rock’n’Roll Musik und BBQ genießen wir einfach dieses sensationelle Happening und raten, sich frühzeitig Karten für 2012 zu besorgen.

 

Video Impressionen im AWR YouTUBE-Channel

 

Text + Fotos, Video: BS

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