Raumpatrouille Orion!

Als der Honda Civic unseren Redaktionsfuhrpark erreichte, dachten wir, gleich steigt Commander McLane aus.

Dieser Honda Civic hat mit seinen Vorgängern nichts gemein, außer den positiven Eigenschaften, welche die Civic-Baureihe so erfolgreich machten. Wir konnten den Honda Civic 2.2 iCDTi Executive testen.

Von außen wirkt der Honda klar gezeichnet. Scharfe Kanten und Geraden sind im ständigen Kontrast zu weich fließenden Rundungen. Sehr gut gelungen ist die Umsetzung, den Fünf-Türer als Coupe erscheinen zu lassen. Die Türgriffe wurden optisch versteckt und sind dennoch gut zu bedienen. Insgesamt erscheint der Honda Civic sehr schnittig. Von vorne als wolle er unter dem Luftstrom hinweg tauchen, hinten mit einem zweigeteilten Heckflügel. Dieser erinnert von innen beim Blick nach hinten an den ersten M3. 

Sobald man im Honda Civic Platz genommen hat, erwischt man sich, wie man gerne einen Cross-Check machen möchte. Schade das er keine Schalter am Dachhimmel hat, dass würde das "Piloten-Feeling" noch untermauern. Ansonsten fehlt an Bord nichts. Der Executive ist für einen Wagen der Kompaktklasse sehr opulent ausgestattet. Wir meisterten lange Autobahntouren auf den sehr bequemen Sitzen problemlos. Klima, CD-Radio, Navi, fast alles lässt sich bequem übers Lenkrad steuern. Allerdings das Zusammenspiel von Lüftung, Heizung und Klima lässt sich nur über drei verschiedene Schalter vereinbaren. Alle anderen Bedienfelder sind logisch und gut platziert. Und nun ist es endlich Nacht. Hier entfalltet der Civic im Innenraum seinen Lifestyle-Charakter. Die Verkleidung des zweigeteilten Glasdach auf, Raumtemperatur geregelt und den Blick nach vorne auf die in blau und rot illuminierten Anzeigen.   

Weiter