Klar aufgerÀumte Konsole: Welcome in Europe

Solider Bursche

 

Zwischen dem Hyundai ix35 der sich im preiswerten SUV-Segment tummelt und dem Edel SUV ix55, ist der Santa Fe im Kompakt-SUV-Bereich angesetzt. Und noch ohne “ix“-Kürzel. Zuletzt Anfang 2010 modernisiert, zwei neue Motoren hielten Einzug und äußerlich genügte ein leichtes Facelift um weiterhin auf Erfolgskurs zu bleiben.

 

Eines muss einem im Jahr 2011 klar sein, koreanische Fahrzeuge haben mit den Anfängen aus den 80er Jahren nichts gemeinsam, außer dem Namen. Auch Hyundai gehört zu den aufstrebenden Marken, mittlerweile drittgrößte Importmarke in Deutschland. Auch sind die Fahrzeuge keine Schnäppchenfahrzeuge mehr. Sicherlich günstiger als die seit Jahren etablierte Konkurrenz, aber  eben auch keine Ramschangebote mehr.

Der Santa Fe ist dafür ein perfektes Beispiel. Das Designzentrum für Europa steht mittlerweile in Deutschland, genauer, in der Opelstadt Rüsselsheim, vor den Türen unserer Redaktion. Und das wirkt sich aus. Die ganz neuen ix–Modelle sind schon komplett „europäisch“, der Santa Fe zumindest ganz knapp davor. Ein wenig rustikal darf er schon sein, hierfür ist er auch gebaut. Der große Griff an der Hecktür hat nichts von „urban Design“, dafür ist er sehr praktisch.

Der typische asiatische Hartplastik-Innenraum gehört auch der Vergangenheit an. Die Oberflächen und das Armaturenbrett wirken für diese Preisklasse wertig und auch die Haptik stimmt. Aluminium, Carbon-Imitat und Ledergestühl lassen Premium-Gefühle aufkommen.  Es sind im Prinzip nur die Details die noch an einfache Fahrzeuge erinnern, so lässt sich zum Beispiel die Lenksäule nur in der Höhe verstellen, aber nicht vertikal.

Die Platzverhältnisse sind üppig und rangieren eher in der Oberklasse.  Wobei der Santa Fe mit 4,66m Länge und 1,76m Höhe von außen Normalmaße besitzt.

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