Der neue JEEP Compass


Ein neuer Compass musste her, um die Marke Jeep, in ihrem 70. Jubiläumsjahr, im SUV Einstiegssegment in eine neue Richtung zu lenken.


1941 begann die ruhmesreiche Karriere der Marke Jeep, deren Name zum Oberbegriff für Geländewagen wurde. Erfolgreiche Modelle wie der Wrangler und der (Grand) Cherokee wurden geboren. Der Cherokee, der ab sofort mit einem Dieselaggregat verstärkt wird, tummelt sich seit jeher im oberen Preissegemnt.

Die erste Generation Jeep Compass sollte im Einstiegssegment der SUVs, Käufer für die Traditionsmarke begeistern, scheiterte aber am nicht gelungenen Gesamtkonzept und wurde 2008 vom deutschen Markt genommen.


Der neue Jeep Compass soll alles besser machen und das macht er auch. Seitdem die Marke unter dem Dach des Fiat-Konzerns agiert, wurde überall nachgebessert. Die Händlerdichte wurde optimiert und die Produkte zeitgemäß aktualisiert.

Eine komplette Runderneuerung erhielt der Compass, der ab diesem Wochenenende bei den Händlern steht.


Außen orientiert er sich am großen und erfolgreichen Bruder Grand Cherokee. Rechteckige Scheinwerfer, bullige Front mit dem markanten Jeep-Grill und eine geglättete Karosserie lassen den Compass edler erscheinen. Und der "urban chic" ist wichtig, soll er doch gegen VW Tiguan und Toyota RAV4 in der Gunst der jungen Käufer ankommen. Jeep bemüht sich nun mit diesem für "on Road" konzipierten Geländewagen um eine jüngere Zielgruppe. Diese soll sich für den Traditionshersteller begeistern und fordert ein modernes Fahrzeug. 


Wir konnten den neuen Compass bereits vor Markteinführung fahren und sind positiv gestimmt. Innen wurde nun endlich Hartplastik gegen weiche Materialien ausgetauscht, was den Innenraum wesentlich wertiger erscheinen lässt. Lediglich im Bereich der Armlehnen an den Türen und der dort verbauten Schalter könnte man im Detail noch nachbessern. Die mit Leder bezogenen Sitze bieten einen hervorragenden Seitenhalt und sind auch für die Langstrecke geeignet. Lenkung und Fahrwerk sind gut abgestimmt, wobei die Federung für unser Ermessen auf schlechten Landstraßen zu hart abgestimmt ist.

Begeistert hat uns der neue und virbrationsarme 2,2Liter Turbo-Diesel mit 163 PS. Er lässt sich den Compass von 0 auf 100 km/h in 10,6 Sekunden beschleunigen und erreicht 201 km/h Spitze.

Dem Trend der jungen Zielgruppe folgend, bietet Jeep den Compass auch mit reinem Frontantrieb an. Das spart Sprit und schont den Geldbeutel, auch schon bei den Anschaffungskosten. Der neue Diesel mit Allrad startet bei 29.400 Euro, noch günstiger gibt es die "städtische" Einstiegsvariante mit Benziner und Frontantrieb für 25.200 Euro.


Text + Bild: BS