KIA Opirus 3.8 EX

Das Premium-Flagschiff aus Korea.

„Habt ihr einen Mercedes Prototyp in die Redaktion bekommen?“, ist eine der am meisten gestellten Fragen, wenn man mit dem KIA Opirus unterwegs ist. Die koreanische Luxuslimousine untermauert diesen Eindruck nicht nur durch das Frontdesign, sondern auch durch den Wegfall, eines KIA-Logos im Grill. So hat man das Gefühl, man fährt eine schwäbische Limousine „undercover“.

Der KIA Opirus ist nicht nur außen elegant verpackt, auch der gesamte Innenraum ist einem Automobil der Luxusklasse entsprechend ausgestattet und hochwertig. Sind wir ehrlich, anders könnte der Neuling im deutschen Luxusmarkt-Segment, auch nicht gegen die starke Konkurrenz von Audi, BMW und Mercedes ankommen.

Wir lassen uns auf gut riechendem, elektrisch verstellbarem Ledergestühl nieder. Natürlich verfügt der KIA Opirus auch über neuste Wohlfühl-Technik-Gimmicks, wie etwa eine Sitzkühlung. Aufgrund des mit 2,80m langen Radstandes lässt es sich im KIA Opirus überaus angenehm reisen. Dies auch mit reichlich Gepäck, der Kofferraum fasst 480 Liter. Gerne ist man im Opirus zu viert unterwegs, gibt es hinten doch eine Sitzheizung und der Zustieg in den Fond ist durch weit öffnende Türen sehr leicht.

Angetrieben wird der rund 2 Tonnen schwere Koloss von einem 3.8l V6 mit 266 PS. Anhand der nackten Zahlen könnte man meinen, der Opirus ist ein flinker Geselle, dass ist er Mitnichten. Er ist der absolut souveräne Gleiter, ein „Autobahn-Kilometer-Fresser“. Der Motor begnügt sich mit Normalbenzin, dies senkt die Kosten. Und wenn es einen Kritikpunkt am Opirus gibt, dann höchstens am Spritverbrauch. KIA gibt im Mix einen Schnitt von 10,9l an, realistisch ist eher ca. 12,0l. Aber auch das ist ein Wert, der für solch eine Luxuslimousine im Normbereich liegt.

 

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