"Dr. Eisenfaust" traf auf "Schwammkopf"


Oder besser, Schwergewichtsweltmeister Vitali Klitschko auf den 30-jährigen Kubaner Odlanier Solis.

Man soll es nicht glauben, aber Solis trägt den Star der Zeichentrickserie "SpongeBob" als Glückbringer um den Hals.

Dieses Glück verlies ihn leider schon in der ersten Runde am Kampfabend in der mit 19.000 Besuchern ausverkauften Lanxes Arena in Köln.


Nach einem rechten Wischer von Klitschko an die Schläfe von Solis, verlor dieser kurz den Überblick und verdrehte sich dabei unglücklich das Bein. Für die Zuschauer war zuerst nicht nachvollziehbar was passierte und auch Vitali rannte erbost zum Exil-Kubaner.

„Es war ein harter Schlag, aber nicht hart genug für einen Blackout“, so der 39-Jährige. „Ich habe gesehen, dass Solis nicht aufstehen wollte. Ich war wütend, dachte er simuliert. Ich wünsche ihm gute Besserung – wenn er sich wirklich verletzt hat.“

Mittlerweile weiß man, dass Solis eine sehr schwere Knieverletzung davongetragen hat. Aber 1,8 Millionen Gage für 180 Sekunden und ein gerisses Kreuzband sollten ihm über den Schmerz hinweg helfen.


Richtig spannend wurde es noch in der PK, als Solis Manager Öner praktisch ausflippte und Kltschko Manager Bernd Bönte verbal angriff. Zu diesem Zeitpunkt war immerhin das minutenlange Pfeifkonzert der Zuschauer in der Halle beendet.


Es wäre sicherlich ein sehr interessanter Fight geworden, aber Boxsport ist eben nicht planbar.

Was bleibt, ist die wieder einmal tolle Show bei Klitschko-Kämpfen.


Unser Premium-Hotelpartner für dieses Event ist das Hyatt Regency Köln.

Vor einem Event noch ein wenig Entspannung im hauseigenn Spa und nur ca. 850m Fußweg zur Lanxess Arena, zeichnen dieses Hotel der Spitzenkategorie aus.

Kein Wunder das auch das Klitschko-Team dort wohnte. Am Morgen nach dem Kampf zeigte sich Vitali im Gegensatz zu vielen anderen, sportlichen A-Promis "Fan"-Nah und schrieb im Hotel eifrig Autogramme.


Text: KG / Fotos: BS
Schön illuminierte Show in der Lanxess-Arena