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YES, we can!
Mit ihm kann man alles. Wir fuhren den Land Rover Defender 110 Station Wagon 2.4TDi.
Er ist der unbestrittene König der Geländewagen. Wer es "etwas" moderner mag, kauft ein Mercedes-Benz G-Modell. Wer eine Legende bewegen will, kauft den Land Rover Defender!
Er ist der maskuline Begleiter in die Freiheit, abseits geteerter Pisten. Wer überlegt ob er sich einen Plastik-SUV oder einen Defender kaufen sollte, liest ab hier besser nicht weiter. Es würde den Defender schmerzen, mit diesen neumodischen Fahrzeugen verglichen zu werden. Sicher, die meisten SUV haben ihre Berechtigung, solange man auf der Straße, in der City bleibt. Wer aber einen echten Geländewagen benötigt, weil er ernsthaft ins Gelände will, kommt am Defender kaum vorbei. Natürlich: Er hat ein paar - sagen wir - „verzeihliche Eigenarten“, keine wirklichen Nachteile. Von außen schaut er eigentlich immer verbeult aus. Ein Tribut an die großen, glattflächigen Blechteile. Die Höchstgeschwindigkeit von 132 km/h haben wir nicht erreicht. Das lag alleine am fehlenden aber nötigen Gehörschutz bei einem Tempo jenseits der 110 km/h. Des Diesels kräftiges Brummen findet im üppigen Innenraum reichliche Reflexionsmöglichkeiten. Die Heizung wird auch bei eisigen Temperaturen sehr warm, spürbar jedoch nur direkt hinter dem Lüftungsgitter. Und der Wendekreis entspricht dem eines LKW. OK, in der Kalahari ist eben auch einfach mehr Platz. Aber kommen wir nun zu den unzähligen Vorteilen. Und die hat der Defender unbestreitbar, sobald man die Straße verlässt. Im Test biegen wir von einer neu asphaltierten Bundesstraße auf einen mit Morast und Holzresten bedeckten Waldweg ab. Der Unterschied hinsichtlich des relativen Komforteindrucks ist dabei exorbitant! Auf Asphalt soeben noch eher „raubeinig“, spielt der Defender im Gelände ganz die Sänfte. Das ist wie Schuhe ausziehen und barfuss ganz über eine Wiese laufen. Hier ist der Defender zuhause!
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Station Wagon mit praktischer Hecktür.
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