Weck das Tier in dir ...


Endlich geht es mit der Medal of Honor Serie weiter. Wenn auch nicht wie gewohnt in der Umgebung des zweiten Weltkriegs. Das aktuelle Medal of Honor Szenario verlässt zum ersten Mal in seiner elfjährigen Geschichte die alten Schlachtfelder, um in Afghanistan zu kämpfen.

Im Vorfeld des Release gab es zwiespältige Meinungen dazu. Wir testeten und durchkämpften als Tier1-Soldat die einsamen Hütten Afghanistans.

Zuerst zur Grafik, die ist wie erwartet eine Referenz bei den First-Person-Shootern. Das Umfeld wirkt auf einem aktuellen HD TV einfach unglaublich natürlich und man fühlt sich direkt vom Sofa ins Spiel versetzt. Überhaupt haben die Macher für den Neustart der Serie tief in die Trickkiste gegriffen. Man bekommt einen fast beängstigenden Eindruck, was es heißen muss, in diesem vom Krieg zerrissenen Land zu kämpfen.


Weniger detailverliebt ging es dann aber leider bei der Umsetzung in manchen Sequenzen einher. Gegner rennen teilweise stupide aus einer einzelnen Tür und kleine Holzkisten hinter denen Gegner lauern, sind selbst mit hartem Geschütz nicht zu sprengen. Das ist leider eher unrealistisch. Hardcore-Gamer dürften sich auch etwas mehr Spiellänge wünschen, da die einzelnen Missionen für Profis eher zügig zu durchspielen sind.


Fazit: Für den jungen Hardcore Gamer zu wenig Neues und zu kurz. Für den Gelegenheits-Spieler ein absolut empfehlenswertes Game, dass technsich brilliert und mal einen anderen Schauplatz bietet.


Text: EL / Fotos: EA