Fehlt nur das Rudolf Caracciola um die Ecke kommt ...

Nürburgring twenty seven - Reloaded


Eine der weltweit berühmtesten Rennstrecken feierte am ersten Mai-Wochenende etwas ganz Spezielles.

Das Historische Fahrerlager am Nürburgring wurde behutsam in den letzten 6 Monaten renoviert und im alten Gewand wiedereröffnet. Dank liebevoller Detailarbeit, glänzt es nun im Ursprungszustand von 1927, als es zusammen mit der Rennstrecke eröffnet wurde. 

Für dieses Ereignis hatte die Nürbrugring GmbH ein exqusites Programm geschnürt. Es kamen reichlich Fahrzeuge, Siegerwagen und Rennfahrer aus der langen Historie des Rings. Rund 10.000 Besucher genoßen den Flair vergangener Tage und säumten auch die Strecke zum parallel stattgefundenen, zweiten Lauf desVLN Langstreckenpokals. Eine spektakuläre Rennserie mit den stärksten Boliden der Moderne, wie Porsche 911 GT3, Lamborghini Gallardo, Ferrari, BMW M3 GTS, Audi R8 GT3 und AMG SLS GT3.

Aber zurück in die Vergangenheit, ins alte Fahrerlager, wo der bekannte Moderator Johannes Hübner gerade eine zeitgenössische Modenschau moderierte.

 

Unsere Köpfe wirbelten aber wieder herum, als ein brutales Kompressorfauchen die alten Boxen erschüterte. Probelauf des "Weißen Elefanten". So wurde der weiß lackierte Mercedes-Benz SSK mit Kompressormotor genannt, der schon im Jahr 1927 beim Eröffnungsrennen an den Start ging und siegte. Auch er hat die Zeit gut überstanden.

 

Neben legendären Rennwagen kamen auch einige berühmte Fahrer an den Ring zurück. Eine super Gelegenheit für Autogrammjäger die Kollektion um das Autogramm eines Hans Hermann, Hubert Hahne, Strietzel Stuck oder David Piper zu erweitern.


Für Fans des historischen Rennsports war es ein gelungenes Wochenende. Sonne und das Luftgemisch aus Benzin,Öl und der legendären Ring-Bratwurst, sorgten bei den Zuschauern für strahlende Gesichter.


Live-Impression im AWR-YouTube-Channel


Text: KG / Fotos: BS

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