Zu schnell für seinen Namen


Bis man den neuen Pagani mit seinem Zungenbrecher-Namen "Huayra" ausgesprochen hat, ist er schon vorbei und als Punkt am Horizont verschwunden.


Firmeneigner Horacio Pagani präsentiert zum Genfer Salon 2011 die erste Neuentwicklung seit 2 Jahren, namens "Huyara". Der Zweisitzer ist nach dem Gott des Windes aus der Mythologie der Inkas benannt.


Nach fünf Jahen Entwicklungszeit kommt ein aerodynamisch ausgefeilter High-Performance Sportwagen auf die Straße, der völlig ohne Flügel auskommt. Nur 1,17 Meter hoch und mit intelligenter Luftführung, soll sich der Huayra auf dem Aspahlt festsaugen.

Befeuert wird er von einem AMG-6-Liter BiTurbo-Zwöfzylindertriebwerk mit 700 PS und 100 Nm. Das soll für eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 370 km/h genügen.


Dass der Huayra nicht nur ungeheuer schnell, sondern mit seiner Karbonstruktur auch extrem sicher ist, hatte ein Testpilot bereits unfreiwillig im Rahmen der Entwicklung unter Beweis gestellt. Bei einer der obligatorischen Testfahrten mit einem Prototypen raste er mit hohem Tempo in die Leitplanken. Das millionenschwere Auto war völlig zerstört - doch der Fahrer kletterte nahezu unverletzt aus dem Wrack.


Text: BS / Fotos: Pagani