Porsche Panamera 4S - Grand Turismo Powersliding


Am Viertürer-Porsche scheiden sich die Geschmäckler, nicht die Technik-Fans

 

Ich kann mich an ein Gespräch mit Ferdinand Piech erinnern, in dem er vor vielen Jahren beiläufig am Rande bemerkt, dass die große Komplikation des Uhrenbaus für Porsche ein  911 als Viertürer wäre. Nach den ersten Gehversuchen vor Dekaden, über den 928 zu einem 928 Station Wagon als Prototyp für den Hausherrn größere Fahrzeugvolumina auszuprobieren, Nun denn, ist dem Zuffenhausener Unternehmen mit dem Panamera jetzt  gelungen, was im Armbanduhrenbau als Meisterwerk der größten Feinmechaniker gilt.  Der Panamera ist ein großartiger GranTurismo, der seinen Wettbewerbern wie z.B. dem Maserati Quattroporte nicht nachsteht.  Als ich mich das erste Mal in einen Panamera setzte, fühlte ich mich wie in einem sehr modernen 911 (meine 911-Zeiten sind schon ein paar Tage her....)

 

Innen gibt es alles, was an Komfort möglich ist, steuerbar über unzählige Tasten und Knöpfe entlang der Schaltkonsole zwischen den Vordersitzen. Dass sich auf der bis zwischen die Fondsitze gehenden Konsole hinten auch noch etliche Bedienelemente wiederholen, lässt vermuten, dass es wohl doch einige Panamera-Besitzer geben soll, die  in diesem Sport-Viersitzer nicht selbst am Volant sitzen wollen.

 

Wo die bloß sind? Fährt sich doch der Panamera – wenn man will – wie ein etwas weicherer 911, mit gleichem Biss in den Kurven und gleichem Anpressdruck in den Sitzen beim Beschleunigen. Kein Wunder, elektronische Fahrwerkssteuerung -  alle bekannten modernen Computertechniker scheinen virtuell mitzufahren – 400 PS Power und 500 Nm Leistung lassen Fahrer und Beifahrern beim kraftvollen Beschleunigen auf  einer leeren Autobahn – so man sie findet – Hören und (beinahe) Sehen vergehen.

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