Kein windiger Geselle!


Renault baut mal wieder ein interessantes Auto für junge Leute. Stylisch, flippig und preiswert, so soll etwas vom Marktanteil des Platzhirschen Peugeot 207CC abgeschöpft werden. Dieser war zuletzt zweimal hintereinander das meistverkaufte Cabrio hierzulande.

 

Wir folgten mit dem Wind den letzten Sonnenstrahlen des Spätsommers.

Von außen wirkt der Renault flippig und sehr jugendlich. Kurze Überhänge, sehr steile Frontscheibe und das dynamische Heck verleihen dem Wind einen Hauch Sportlichkeit. Innen geht es, fast typisch für einen Sportler, recht beengt zu. Dies liegt unter anderem daran, dass der Wind auf der kleinen Twingo-Plattform basiert. Für einen „Youngster“-Flitzer aber absolut akzeptabel.

Die Silhouette der nach hinten hochgezogen Türen schränkt zwar die Sicht nach hinten erheblich ein, wirkt aber optisch so, als würde man aus einem legendären Lancia Stratos rausschauen. So fühlt man sich bei geschlossenem Dach ein wenig wie Sandro Munari. Die kahlen Plastiktürverkleidungen, die aussehen, als wären sie direkt aus der Tiefziehpresse gekommen, verstärken den Rallye-Effekt. Das ist auch unser einziger, erheblicher Kritikpunkt. Hier hätten wir uns eine etwas schönere Oberfläche gewünscht. Ansonsten ist der Wind ein rundum gelungenes Fahrzeug.

 

Das Dach kippt in nur zwölf Sekunden elektrisch nach hinten und wird auf der Unterseite des Heckdeckels fixiert. Somit bleiben die 270 Liter Kofferraumvolumen exakt unverändert. Eine tolle Idee.

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