Bugatti "L'Or Blanc"


Mit der Kooperation zwischen Bugatti und der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) setzt das Automobilunternehmen neue Akzente in der Gestaltung seiner automobilen Kunstwerke. Im Rahmen einer exklusiven Enthüllung in den Räumen der KPM in Berlin feiert der „L’Or Blanc“ am 30. Juni 2011 seine Weltpremiere. Als weltweit erstes Automobil ist das Unikat des Bugatti Veyron Grand Sport sowohl an der  Karosserie als auch im Innenraum mit Elementen aus hochwertigem Porzellanausgestattet und besticht mit einem künstlerisch abstrakten Außendesign.

„Porzellan in einem Auto, noch dazu im schnellsten Cabriolet der Welt, das scheint im ersten Moment als recht ungewöhnliche Idee, erläutert Dr. Stefan Brungs, Leiter Vertrieb und Marketing von Bugatti Automobiles, „aber genau das zeichnet die Marke aus: selbst vor extravaganten Ideen nicht zurückzuschrecken, sondern die Herausforderung anzunehmen und in höchster Qualität und Ästhetik umzusetzen. Damit stehen wir übrigens ganz in der Tradition Ettore Bugattis, der auch gerne mit neuen Materialien experimentiert hat.“

 

Der in Berlin gezeigte Bugatti Veyron Grand Sport „L’Or Blanc“ ist ein Unikat, allerdings ist geplant, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Inspiriert durch die Porzellanmalerei öffnet sich dem Designteam von Bugatti eine Vielfalt an neuen Gestaltungsmöglichkeiten. Der Bugatti L’Or Blanc kostet 1,65 Millionen Euro.


Damit endet auch die Geschichte eines der faszinierendsten High-End Sportwagen der Neuzeit. Parallel zu dem hier vorgestellten Unikat, wurde von einem Kunden aus Europa der insgesamt 300. Veyron bestellt und somit ist die limitierte 300er Auflage ausverkauft. Ausgeliefert wird der 300. Veyron, ein Super Sport, ungefähr im Herbst 2012. Ob der Besitzer die Performance des 415 km/h schnellen Fahrzeuges, oder die Beschleunigung von 2,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h nutzen wird, bleibt fraglich. Für ihn ist es der erste Bugatti.


Text: BS / Fotos: Bugatti


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