Sternenhimmel
Nachdem BMW einen Doppelsieg im Auftaktrennen feiern durfte, schlug Mercedes beim zweiten Lauf am vergangenen Wochenende zurück.
Nach 28 Runden wurde das Duo im SLS AMG GT3 mit einem Vorsprung von 33,604 Sekunden auf die Zweitplatzierten Timo Bernhard, Lucas Luhr und Romain Dumas im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing abgewinkt. Platz drei ging an die Mannschaft von BMW-Motorsport. Dirk Müller, Dirk Werner und Dirk Adorf errangen im BMW M3 GT mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,614 Sekunden den letzten Podiumsrang.
Der Mamerow-Mercedes drückte diesem Lauf seine Stempel auf. Chris Mamerow fuhr mit 8:13,730 Minuten am Morgen im Zeittraining die Bestzeit. Aus der Pole ins Rennen gegangen, war der Flügeltürer mit dem brachialen Sound für die anderen eine Spur zu schnell.
Hans-Joachim Stuck beendete das erste Rennen zusammen mit seinen beiden Söhnen Johannes und Ferdinand sowie Frank Kechele auf Platz 28. „Für uns stand im Vordergrund, Erfahrungen zu sammeln“, sagt der Altmeister. „Aus diesem Grund sind wir heute nicht auf Angriff gefahren.“ 26 Runden absolvierte die Familienbande im Lamborghini Gallardo von Reiter Engineering.
Der elfte Platz ging an den neuen 911er GT3 R Hybrid in der weiterentwickelten Version 2.0. Das Porsche Werksteam mit den Fahrern Jörg Bergmeister, Marco Holzer und Patrick Long probten den Ernstfall für das 24h-Rennen am Ring 11.
Die Zuschauer konnten diesmal aber nicht nur einen packenden Rennlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft sehen, sondern auch der Einweihung des historischen Fahrerlagers beiwohnen. Am Samstag und Sonntag wurde dies als "Nürburgring Revival" gefeiert.
Text: BS / Fotos: BS, KG